GUIA DE ACTIVISMO:
METODOS NÀO-VIOLENTOS E PREPARATIVOS PARA MANIFESTANTES CONTRA AS INJUSTIÇAS, MÁ GOVERNAÇÃO, CORRUPÇÃO, REPRESSÃO E CONTRA A DITADURA

- Adaptada no contexto angolano-
Como comportar-se e agir perante à repressão e o opressor
Durante o percurso da sua campanha você tem que cuidar da gestão de três tipos de recursos
apresentados tais como - humanos, materiais e tempo - você para implementar coloca
o plano em sentido inverso, mas você também irá prepara-lo para enfrentar as medidas da repressão que o seu adversário não vai deixar de usar.
Os métodos repressivos usados contra
um movimento de oposição são muitas e consistem
principalmente de pressão sobre seus membros e impedir ou
dificultar suas ações para evita-lo de agir de forma eficazr. Propomos, portanto, agora de aprender o máximo
possível para neutralizar a capacidade de seu adversário
para obstruir e controlar sua rede de comunicações interna e externa e, sua influência negativa sobre o moral de suas tropas: Se a moral dos activistas é alcançado e o adversário é capaz de antecipar todas  as ações de sua campanha, o movimento terá pouca chance de aplicação eficaz da sua estrategia não-violenta.
Os métodos repressivos de criar um clima de o medo, é um método frequentemente utilizado. O medo é uma reação que ocorre naturalmente em alguns circunstâncias,
quando o corpo e a mente se sentem ameaçados.
Despertar o medo é, portanto, uma ferramenta eficaz enfraquecer a capacidade de um movimento para agir. Então você vai aprender o que é medo, e como antenuar efeitos adversos através da comunicação e criar um clima de confiança dentro do seu movimento. Portanto, este é assuntos sérios, por isso sempre tenha em mente que não há vergonha em ser colocado na prisão por causa de seu compromisso com a liberdade e a democracia.

 
 

 

Carta de solidariedade e apoio moral á juventude corajosa contra ditadura, corrupção e má governação em angola

Pó de intoxicação está a ser colocado no largo primeiro de maio para afugentar os Manifestantes
 
Cerca de 50 detidos após manifestação em Luanda, desconhecida a sua situação - advogado

 

 
Comandante da Policia de Luanda “Bety” acusada de fazer ameaças de morte contra manifestantes
 

A REPRESSÃO FACISTA EM ANGOLA - actuaizacao sobre os detidos e desaparecidos
 
UNITA exige liberdade imediata e incondicional de manifestantes detidos no sábado ler mais

BD alerta a comunidade nacional e internacional para a gravidade da violência dos manifestantes deste sábado

 

Berlin, BRD – Gegründet/Initiert 11 November 1998 und Aktiv seit Anfang 1999

 

Die „Angolanische Antimilitarische Menschenrechtsinitiative“ ist eine Anti-kriegsinitiative, die überwiegend von Angolanern und Angolanerinnen aus dem In- und Ausland mitgetragen wird, ebenso aber von ausländischen BürgerInnen, die dieser Initiative solidarisch gegenüberstehen. Sie steht sowohl für die Mitwirkung als auch für aktive Mitgliederschaft offen.

 

Sie ist eine Bürger Initiative, die sich grundsätzlich als radikal demokratisch bekennt, was in ihren Organisationsstrukturen verankert ist und bei der Ausübung aller ihrer Tätigkeit, intern oder extern, umgesetzt wird. Außerdem besteht die Initiative darauf, daß es sich um eine parteiische, nicht aber parteiliche, anti-militarische oder Anti-Kriegsvereinigung handelt. Schließlich wird sie zuvorderst für die Belangen der seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten, gequälten Bevölkerung Angolas eintreten.

 

Wir, Mitbegründern dieser Initiative, sind fester Überzeugung, daß nach mehr als drei Jahrzehnte militärische Ausereinandersetzungen, die bisher ohne Sieger und Besiegte blieben, im Einsatz von Waffen keine Lösung für den Krieg in Angola liegt. Es ist gerade dieser Krieg die wesentlichste Ursache aller Misere und auf dem gesamten Territorium Angolas, es ist der Krieg der den Hunger und die Verelendung der Menschen verursacht, die durch Massaker und Vertreibung, Flucht und die sinnlose Verminung des Landes schwer traumatisiert sind.

 

Deshalb verurteilen wir die andauernde Kriegshandlungen aufs schärfste ebenso wie die permanenten Menschenrechtsverletzungen in Angola. Unsere Initiative wird in jeder Form auch jene Nation öffentlich machen, die den ewigen Kämpfern (beider Kriegsparteien) Waffen liefern oder sich für eine militärische Option der einen oder anderen Seite einsetzen. Von ihnen fordern wir den sofortigen Stopp jeglicher Kollaboration.

 

Die Initiative tritt für eine andere Politik in Angola, insbesondere für eine Option, die alle gesellschaftlichen Gruppierungen und Organisationen einbezieht, die sich für aufklärerische sowie menschenrechtliche Maßnahmen während eines Friedensprozesses einsetzen. Außerdem drängen wir darauf, daß die veraltete Gesetzte - einige davon aus der Kolonialzeit - vollständig reformiert werden müssen und eine neue Verfassung verabschiedet wird, in der die Freiheiten und das Recht auf Leben und Sicherheit aller Bürgern und Bürgerinnen innerhalb Angolas gleichermaßen geschützt und gewährleistet sind. Ferner wollen wir dafür eintreten, daß ein totales Verbot kriegsverherrlichender Maßnahmen, Propaganda, Handlungen sowie jeder Form von Diskriminierung, sei sie ethnisch, religiös, politisch, sozial, kulturell, rassisch oder ökonomisch, gesetzlich festgeschrieben wird.

 

Wir sind eine gewaltfreie Widerstandsinitiative, die sich für eine Zivilgesellschaft in Angola einsetzt. Deshalb fordern wir, daß die Verteilung von Waffen an die Zivilbevölkerung zwecks Machterhalt und Verfolgung politischer Ziele verboten wird und als verantwortungslosen Handeln scharf zu verurteilen ist, weil so etwas selbstmörderisch für diese ganze Nation und die Bevölkerung wirkt.

 

Die Initiative erkennt an, daß Kriegsdienstverweigerung, die bisher in Angola mit Todesurteil oder hohen Gefängnisstrafe verfolgt wird, ein Weg für jeden Angolaner und jede Angolanerin ist, einen Beitrag zum Frieden zu leisten. Deshalb wird sie versuchen, diesen Gedanken in verschiedenen Formen zu verbreiten und unterstützen. Unsere Initiative ist der Meinung: Je wenige Frauen und Männer in Angola sich öffentlich zum Kriegsdienst bereit erklären - sich also dem Tötungsdienst weigern - desto besser sind die Chancen für eine friedliche Lösung dieses Konfliktes und die Befreiung des angolanischen Volkes.

Folgende Ziele werden von der Angolanischen Antimilitarischen Menschenrechtsinitiative verfolgt:

 

1) Die Verteidigung der Grundrechten von Angolanern und angolanerinnen sowie aller Menschenrechten in Angola;

 

2) Die Recherche, Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen an Angolanern und Angolanerinnen im In- und Ausland sowie Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit;

 

3) Aufklärung und Sensibilisierung im In- und Ausland durch Kampagnen zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen, wie Bürger- und Menschenrechten;

 

4) Die Gründung eines landesweiten Netzwerkes (inner- und außerhalb Angolas) für einen wahren Frieden, gegen den Krieg und Militarismus, sowie Unterstützung von Friedens- und Menschenrechtsinitiativen innerhalb des Landes;

 

5) Die Sensibilisierung zur Gründung einer aktiveren Friedensgruppe und einer nationalen Initiativgruppe für Wehr- und KriegsdienstverweigerInnen und gegen die Zwangsrekrutierung in Angola, von Müttern und Vätern ebenso wie von betroffenen Kindern/Jugendlichen getragen, die aus Gewissensgründen, politischer, religiöser oder sonstiger Überzeugung ablehnen;

 

6) Die Aufforderung zum Aufbau einer radikal demokratischen Zivilgesellschaft, innerhalb derer die Trennung zwischen Parteien und dem Staat klar definiert sein soll, die Rechtstaatlichkeit von einer unabhängigen fair besetzten Justiz garantiert wird, sowie Transparenz in der Politik;

 

1. Der Einsatz für die Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung, den Zugang aller Bürgern und Bürgerinnen zu den vorhandenen öffentlich-rechtlichen Medien unabhängig von politischer, religiöser, sozialer und ethnischer Zugehörigkeit; als auch Förderung von alternativen Medien und Medieninitiativen landesweit;

 

2. Der Einsatz gegen Korruption, die in der angolanischen Politik verankert ist, gegen Kriegsverbrechern und alle Täter und Helfershelfer von Menschenrechtsverletzungen, gegen Vergewaltigern und BrandstifterInnen aller Art, und. gegen die weit verbreitete Kultur der Straflosigkeit;

 

3. Der Einsatz gegen Armut, Misere, Elend, Intoleranz und Rassismus, für die Bürgerbeteiligung in gesellschaftlichen Prozessen und für eine zukunftfähige menschenwürdige Entwicklung in Angola.

 

Gefördert von:

NETZWERK Selbsthilfe e.V.

 

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